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Neue Gemeinderatsmannschaft steht

11 Gemeinderäte verabschiedet und 26 neue Mitglieder verpflichtet - Ortsvorsteher und Stellvertreter bestätigt

Der neue Karlsbader Gemeinderat konstituierte sich am 29. Juli. Zuvor absolvierte der alte Gemeinderat noch eine Mini-Tagesordnung. Bürgermeister Rudi Knodel würdigte zum Abschluss der achten Sitzungsperiode die Arbeit des bisherigen Gremiums. In der ersten Sitzung des neuen Gemeinderates wurden dann die bisherigen Gemeinderäte verabschiedet und besondere Ehrungen vorgenommen, außerdem waren etliche Wahlen abzuwickeln. Grünes Licht gab es für die Wahlempfehlungen der Ortsvorsteher und Stellvertreter. Bürgermeister Rudi Knodel hob bei seinem Vortrag hervor, dass die ausscheidenden Gemeinderäte sich gemeinsam für das Wohl der Gemeinde „ins Zeug gelegt" hätten. Viele Stunden seien in Gespräche mit Bürgern und Bürgerinnen bei der Suche nach sachgerechten und finanzierbaren Lösungen von Gemeindeanliegen geflossen. In den Gemeinderats- und Ausschusssitzungen reichte das Spektrum bei der Meinungsfindung von sehr ruhigen und sachlich geprägten Sitzungsverläufen bis hin zu erregten Diskussionen. Es war auch - so Bürgermeister Rudi Knodel weiter - nicht immer „Friede, Freude und Eierkuchen-Stimmung": Es gab einen Akteneinsichtsausschuss und die Rechtsaufsichtsbehörde war schon auch mal in einer Sitzung zugegen. Auch wenn die Emotionen manchmal etwas hoch kochten, ging es den Gemeinderäten und Gemeinderätinnen immer um das Wohl der Gemeinde. Sehr erfreulich sei, dass in den Nachsitzungen gerne mal gelacht wurde. Knodel wünschte sich für die Zukunft ein gutes Miteinander für vernünftige Entscheidungen. Gegenseitige und persönliche Achtung seien wichtig. Diese beiden Charakterzüge sollten bei den Auseinandersetzungen nicht auf Tauchstation gehen.

Neue Gemeinderaete 

Der neue Gemeinderat (auf dem Foto fehlt Otto Becker).

Gute Bilanz des bisherigen Gemeinderates

Großes wurde - so erläuterte Knodel - in der Menge und auch vom Geldwert her vom Gemeinderat in den Jahren 2004 bis 2009 bewegt: Das Investitionsvolumen für die gesamten Baumaßnahmen betrug 45,5 Millionen Euro. Hinter dieser Zahl stehen viele Maßnahmen die dem Erhalt der Versorgungsstrukturen und bestehenden Einrichtungen der Gemeinde dienten. Aber auch Zukunftsinvestitionen waren dabei - zum Beispiel Realisierung der Randentlastungsstraße in Langensteinbach, Kreisverkehre in Langensteinbach, Planfeststellungsbeschluss Ausbau Autobahn A 8, Gewerbe- und Industriegebietserweiterung Ittersbach, Ausweisung kleinerer Gewerbeflächen in den Ortsteilen Auerbach und Mutschelbach, Gymnasium - Einführung G 8 mit Mensa, Sanierungsarbeiten am Schulzentrum, Neubau Beckerhalle, Fahrzeugbeschaffungen für die Feuerwehren in Mutschelbach, Langensteinbach und Spielberg, Erweiterung Gerätehaus Abteilung Auerbach, aufgewertete Ortszentren Auerbach und Langensteinbach, Rathaussanierungen in Ittersbach und Langensteinbach (Außenfassade) und vieles mehr. Sehr vorausschauend und konsequent - insbesondere bei der jetzigen Wirtschaftslage besonders positiv zu werten - wurden die Schulden von rund 700 Euro auf rund 410 Euro pro Einwohner inklusiv Eigenbetrieb reduziert. Überwiegend war die Bürgerschaft in der öffentlichen Meinung mit der Arbeit des Gemeinderates zufrieden. Verschwiegen werden soll allerdings nicht, dass es auch kommunalpolitisch kontroverse Themen gab und weiter gibt. Wer allerdings genau schaut, der wird solche Anlässe in etlichen Gemeinden finden. Die Gemeinden sind von ihrer Struktur her transparent und stehen stärker im Blickwinkel der Öffentlichkeit als viele Unternehmen. Unter dem Strich betrachtet war die Bewertung der Arbeit insgesamt sehr positiv. Seit seiner Konstituierung am 15. September 2004 tagte der Gemeinderat 68 Mal, der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss 65 Mal und der Verwaltungs- und Finanzausschuss 50 Mal, daneben gab es noch weitere Sitzungen anderer Gremien. Damit waren insgesamt über 200 Sitzungstermine wahrzunehmen und mehr als 1.500 Tagesordnungspunkte zu beraten. Knodel bedankte sich mit kleinen Geschenken und einer Urkunde für die aktive Zeit der Ausscheidenden und äußerte sich zu jedem persönlich: Ingeborg Haese-Sandner kandidierte nicht mehr für den Gemeinderat. Ihre persönliche Lebensplanung gab den Ausschlag hierfür. Sie war seit 1999 Gemeinderätin und gehörte dem Verwaltungs- und Finanzausschuss als Mitglied und dem Bau- Planungs- und Umweltausschuss als stellvertretendes Mitglied an, ebenso war sie im Aufsichtsrat der Baugenossenschaft Neue Ortsmitte Auerbach i.L. und als Mitglied im Abwasserverband „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal". Immer mit vollem Herzen engagierte sie sich - so Knodel - für Auerbacher Belange und besonders für Kindergarten- und Schulfragen. Kämpferisch und leidenschaftlich in der Argumentation und zugleich versöhnlich. Mit ihr verliere der Gemeinderat ein Stück Heiterkeit. Mit Traudel Masino (SPD) geht eines der leiseren Mitglieder. Sie gehörte schon in der vorigen Amtsperiode zum Gemeinderat und rückte im Januar 2002 für Volker Nürnberg nach. Sie war Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss und stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss und im Agendarat engagiert. Sie hat sich besonders für Angelegenheiten der Ortschaft Langensteinbach und im Fachausschuss eingesetzt. Frau Kathrin Schroth (Bündnis 90/Grüne) war von 2004 bis 2009 Gemeinderätin und stellvertretend in den beiden Ausschüssen vertreten. Als „Kücken" im Gemeinderat hat sie diese Rolle auch genossen. Schulische und Umweltfragen waren ihr Metier. Jetzt hat sie ein Wählervotum für den Ortschaftsrat Mutschelbach - die kommunalpolitische Laufbahn geht somit als Vertreterin der Freien Wähler weiter. Hans Gerhard Kleiner (Freie Wähler) hat auf eine erneute Kandidatur verzichtet und war eine Amtszeit im Gemeinderat und vorher bereits im Ortschaftsrat Auerbach tätig. Er war Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss. Er hat seinen juristischen Fachverstand in die Arbeit des Gemeinderates - oft mit großer Power - eingebracht und sich insbesondere für Auerbach eingesetzt. In einer schwierigen Zeit übernahm er das Amt als Vorstand für die Baugenossenschaft Neue Ortsmitte Auerbach i.L. Dafür bedankte sich Knodel besonders. Jochen Kleppel (CDU) hat nicht erneut für den Gemeinderat kandidiert. Als Schulleiter eines Pforzheimer Gymnasiums hat er sich bei schulischen Themen immer wieder profiliert. Er war Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss und hatte Vorerfahrung durch seine Tätigkeit als Ortschaftsrat in Spielberg. Auch im Abwasserverband „Unteres Albtal" war er Mitglied. Er habe als kritisch-konstruktiver Mandatsträger mit kommunalpolitischem Mut agiert. Bernd Künzler (CDU) hat nicht mehr kandidiert und war 2004 als neues Mitglied in den Gemeinderat eingezogen. Seine Interessen galten vor allem dem Ortsteil Mutschelbach. Passend zu seiner beruflichen Tätigkeit war das Engagement als Mitglied des Verwaltungs- und Finanzausschusses, stellvertretend war er im Bau- Planungs- und Umweltausschuss tätig. Daneben vertrat er die Gemeinde im Abwasserverband „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal". Er war ein eher ruhigerer Gemeinderat, jedoch bei Meldungen sehr effektiv. Norbert Ried (CDU) war bereits von 1984 bis 1985 Gemeinderat und dann wieder von 2004 bis 2009. Er war Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss und im Abwasserverband „Pfinz- und Rennachtal" sowie stellvertretendes Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss. Besonders stark verfolgte er die Entstehung des Ortszentrums Langensteinbach mit. Seine Interessen galten mehreren Bereichen - beispielhaft auch dem Freibad in Langensteinbach. Mit 2162 Stimmen wäre er bei einer Mehrheitswahl auf Platz 13 gekommen. Leider ist er trotz des guten Ergebnisses nicht erneut gewählt worden. Hans Rupp (Freie Wähler) wird „aus zahntechnischer Sicht" ganz stark fehlen. Wer wird - so meinte Knodel - dem neuen Gemeinderäte „die Zähne zeigen oder ziehen"? Er verstand es in seiner Tätigkeit als Gemeinderat von 1999 bis 2009 ausgezeichnet, mit sehr pointierten Worten Themen zu kommentieren und lockerte so manch angespannte Stimmung auf. Rupp war Mitglied im Verwaltungs- und Finanzausschuss und stellvertretendes Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss. Jetzt ist er weiter als Langensteinbacher Ortschaftsrat tätig. Als kämpferischer Vertreter der Vereinswelt - insbesondere der Sportvereine - brachte er sich bei den passenden Themen voll ein. Bei der Verabschiedung gab es auch anerkennende Worte durch die bisherigen Fraktionsvorsitzenden. GR Gerhard Haas (SPD) sprach außerdem Dankesworte für die ausscheidenden Gemeinderäte und Gemeinderätinnen aus. Die Arbeit sei vertrauensvoll - wenn auch manchmal etwas turbulent -gewesen. Dem neuen Gemeinderat gab er als Wunsch mit auf den Weg, sachgerechte Entscheidungen über persönliche Interessen zu stellen.

Alter Gemeinderat

Der bisherige Gemeinderat (auf dem Bild fehlen die Gemeinderäte Otto Becker, Michael Gossenberger, Jochen Kleppel und Kathrin Schroth).

Verabschiedete Gemeinderaete

Die verabschiedeten Gemeinderäte (auf dem Bild fehlen die Gemeinderäte Jochen Kleppel und Michael Gossenberger).

Besondere Ehrungen für Michael Gossenberger (CDU) und Gerhard Haas (SPD) - Verabschiedung von Günter WIcker

Michael Gossenberger wurde - in urlaubsbedingter Abwesenheit - mit der silbernen Verdienstmedaille vom Gemeindetag für 20jähriges kommunales Wirken besonders geehrt. Er rückte 1989 in den Ittersbacher Ortschaftsrat ein und war bis jetzt dort vertreten. Im Juni 1994 erfolgte die Wahl in den Gemeinderat, dieses Mandat wurde ununterbrochen bis 2009 verlängert. Bei der jetzigen Kommunalwahl trat er nicht mehr für den Gemeinderat, wohl aber noch für den Ortschaftsrat Ittersbach an. Neben der Gemeinderatstätigkeit gehörte er dem Bau- Planungs- und Umweltausschuss als Mitglied und dem Verwaltungs- und Finanzausschuss als stellvertretendes Mitglied an. In Sachen Gewerbegebiet Stöckmädle und Wirtschaftsfragen brachte er sich besonders engagiert ein. Im Bau- Planungs- und Umweltausschuss war Michael Gossenberger sehr konstruktiv in Detailfragen von Bauvorhaben. Weiter war er Mitglied im Ständigen Umlegungsausschuss und im Zweckverband Wasserversorgung „Mannenbach" sowie stellvertretendes Mitglied im Abwasserverband „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal". Gerhard Haas (SPD) erhielt die goldene Ehrennadel des Gemeindetages für mehr als 25jähriges kommunales Wirken. In Karlsbad hat er bei der jüngsten Wahl nicht mehr kandidiert. Er war Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss und Verwaltungs- und Finanzausschuss des Gemeinderates, im Ständigen Umlegungsausschuss, stellvertretendes Mitglied im Abwasserverband „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal" und Mitglied im Wassergewinnungsverband „Pfaffenrot-Spielberg-Etzenrot". Im Ortschaftsrat Spielberg war er von November 1971 bis August 1994 sowie von November 1999 bis 2009 vertreten. Nahtlos an das Mandat für den Ortschaftsrat wurde er im Juni 1994 in den Karlsbader Gemeinderat gewählt. Er ist „Alterspräsident" und längst gedienter Kommunalpolitiker im Gemeinderat. Vor Klaus Steigerwald war er auch Fraktionssprecher der SPD und darüber hinaus von 1984 bis 2009 Kreistagsmitglied. Seine Kenntnisse als Bankfachmann hat er in die Gemeindearbeit voll eingebracht. Gerhard Haas war ein beharrlicher Kommunalpolitiker und hat die Spielberger Interessen intensiv vertreten. Er hatte ein offenes Ohr vor allem für die Belange von Vereinen, Kirchen, Kindergärten und Schulen. Günter Wicker (SPD) hat bei der jüngsten Wahl aus eigenem Entschluss nicht mehr für den Gemeinde- und Ortschaftsrat kandidiert. Er war von 1994 an Ortschaftsrat und Ortsvorsteher von Ittersbach und seit dem gleichen Zeitpunkt im Karlsbader Gemeinderat. In der auslaufenden Amtsperiode war er stellvertretendes Mitglied im Bau- Planungs- und Umweltausschuss und Verwaltungs- und Finanzausschuss und seit 1994 Mitglied im Zweckverband Wasserversorgung „Mannenbach". Er war hauptberuflich Schulleiter in Pforzheim. Wicker hat - so Knodel - sein vielfältiges Wissen in die Karlsbader Kommunalpolitik eingebracht. Viele Vorhaben fallen in seine Zeit als Ortsvorsteher dazu zählen unter anderem: Verlegung des Entwässerungshauptsammlers von der Feldbergestraße bis zur Pfinz, die Neubaugebiete Enlensberg, Obere Grabenäcker und Gruppenhof, Ausbau der Ortsdurchfahrt Ittersbach, Sanierung der oberen Dorfstraße, die Generalsanierung Schwarzwaldschule, der Bau des großen Kinderspielplatzes Zum Wiesengrund, Umbau und Sanierung des Ittersbacher Rathauses und die Gewerbegebietserweiterung Ittersbach in Etappen. Der Bürgermeister bezeichnete ihn als äußerst sachlichen und fairen Ortsvorsteher der in erster Linie die Interessen seiner Ortschaft hervorragend vertreten hat, aber auch einen Blick für das Wesentliche in ganz Karlsbad hatte und stets gut argumentiert hat.

Goldene Verdienstmedaille Gerhard Haas 

Gerhard Haas (SPD) erhielt die goldene Verdienstmedaille für über 25jähriges kommunales Wirken.

Haas OV Wicker Knodel

V.l.n.r. Gerhard Haas, der verabschiedete Gemeinderat und Ortsvorsteher Günter Wicker und Bürgermeister Rudi Knodel.

Verpflichtung der neuen Gemeinderatsmitglieder

Bürgermeister Rudi Knodel bedankte sich bei den Wählern und Wählerinnen die am 07. Juni zur Wahl gegangen sind. In Karlsbad waren dies 7007 Wähler und Wählerinnen, das entspricht einer Wahlbeteiligung von 56,9 Prozent. Das Vertrauen der Wähler sei als Verpflichtung zu sehen. Der Gestaltungsspielraum sei durch gesetzliche Vorgaben und die derzeitige finanzielle Situation enger geworden. Daher freute sich Knodel besonders darüber, dass die neuen Gemeinderäte dennoch mitmischen. Die Aufgaben gehen nicht aus, beziehungsweise bleiben dauerhaft erhalten. Dazu zählen unter anderem die Bereiche Verkehr, Kindergarten- und Schulbereich, Ver- und Entsorgung, Haushaltsplanung, Personalpolitik etc. Zu den Themen werden mit Sicherheit neu oder weiter gehören: Lösung der Verkehrsprobleme, Bewältigung des Ausbaus der A 8, Betreuungsangebote im Kindergarten- und Kernzeitbereich, Demographischer Wandel - Arbeit des Seniorenbeirates, Arbeit mit und für die Jugend und die Kinder im Kindergarten- und Schulbereich sowie für Vereine, Kirchen, Rettungs- und Hilfsorganisationen, Wasserversorgung und Kanalisation, Öffentlicher Personennahverkehr (zweigleisiger Ausbau der Stadtbahn zwischen Langensteinbach und Reichenbach) und mehr. Anschließend verpflichtete Bürgermeister Rudi Knodel die Mitglieder des neuen Gemeinderates: CDU: Manfred Amann, Otto Becker, Reinhard Dummler, Günter Höger, Peter Kiesinger, Roland Rädle, Dr. Martin Rupp, Michael Schmidt, Michael Welte. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Heike Christmann, Jürgen Herrmann, Otto Höger, Joachim Karcher, Günter Metz, Willibald Müller, Hielta Schlifkowitz. SPD: Reinhard Haas, Helmut Haller, Walter Hoffer, Cornelia Nürnberg, Klaus Steigerwald. Bündnis 90/Grüne: Dorothea Badewien-Oehler, Heike Günther, Uwe Rohrer und Susanna Vollmer.

Fraktionssprecher

Die neuen Fraktionssprecher sind: CDU: Günter Höger, Stellvertreter Roland Rädle, Freie Wähler: Jürgen Herrmann, Stellvertreter ist Rolf Bodemer, SPD: Klaus Steigerwald, Stellvertreter ist Helmut Haller und Bündnis 90/Grüne: Uwe Rohrer, Stellvertreterin ist Heike Günter.

Bürgermeister-Stellvertreter

Die Alten sind auch die Neuen: Zum ersten Stellvertreter gewählt wurde Peter Kiesinger (CDU), zweiter Vertreter ist Joachim Karcher (Freie Wähler) und dritter Vertreter ist Klaus Steigerwald (SPD). Die Wahl erfolgte im Block einstimmig bei Enthaltung eines Betroffenen.

Buergermeisterstellvertreter

V.l.n.r. Bürgermeister Rudi Knodel mit den Bürgermeisterstellvertretern Joachim Karcher, Peter Kiesinger und Klaus Steigerwald.

Ortsvorsteher

In geheimer Abstimmung wurden die vorgeschlagenen Ortsvorsteher gewählt: Auerbach: Helmut Kunz (Freie Wähler, 2. Wahlgang war notwendig), Vertreter ist Horst Sommer (SPD). Ittersbach: Günter Metz (Freie Wähler, Nachfolger von Günter Wicker), Vertreter ist Michael Gossenberger (CDU). Langensteinbach: Roland Rädle (CDU), Vertreter ist Hans Rupp (Freie Wähler). Mutschelbach: Rolf Bodemer (Freie Wähler), Vertreter ist Roni Lörch (Freie Wähler). Spielberg: Reinhard Haas (SPD), Vertreter ist Joachim Karcher (Freie Wähler).

Neue Ortsvorsteher

V.l.n.r. Ortsvorsteher Roland Rädle, Günter Metz, Reinhard Haas, Helmut Kunz und Rolf Bodemer mit Bürgermeister Rudi Knodel. Alle Fotos: Fotostudio Schaudel.

Ausschüsse und Verbände besetzt

Den wichtigen beschließenden Ausschüssen Bau, Planung und Umwelt sowie Verwaltungs- und Finanzausschuss gehören jeweils 15 Mitglieder an. Im Wege der Einigung fanden die Vorschläge der Fraktionen das einstimmige Votum des Gremiums. In den Ausschuss für Bau, Planung und Umwelt wurden gewählt: CDU: Manfred Amann, Roland Rädle, Otto Becker, Michael Schmidt, Michael Welte. Vertreter sind Peter Kiesinger, Günter Höger (für Roland Rädle und Michael Welte), Dr. Martin Rupp, Reinhard Dummler. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Heike Christmann, Jürgen Herrmann, Otto Höger, Hielta Schlifkowitz. Vertreter sind Willibald Müller (für Rolf Bodemer und Otto Höger), Günter Metz (für Heike Christmann und Hielta Schlifkowitz), Joachim Karcher. SPD: Helmut Haller, Klaus Steigerwald, Walter Hoffer. Vertreter sind Cornelia Nürnberg, Reinhard Haas (für Klaus Steigerwald und Walter Hoffer). Bündnis 90/Grüne: Dorothea Badewien-Oehler, Susanna Vollmer. Vertreter sind Heike Günther und Uwe Rohrer.

Verwaltungs- und Finanzausschuss

In den Verwaltungs- und Finanzausschuss wurden berufen: CDU: Roland Rädle, Dr. Martin Rupp, Michael Schmidt, Peter Kiesinger, Günter Höger. Vertreter sind Manfred Amann (für Roland Rädle und Peter Kiesinger), Otto Becker, Michael Welte, Reinhard Dummler. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Heike Christmann, Jürgen Herrmann, Joachim Karcher, Willibald Müller. Vertreter sind Otto Höger (für Rolf Bodemer und Willibald Müller), Hielta Schlifkowitz, Günter Metz (für Jürgen Herrmann und Joachim Karcher). SPD: Helmut Haller, Klaus Steigerwald, Cornelia Nürnberg. Vertreter sind Reinhard Haas (für Helmut Haller und Klaus Steigerwald) und Walter Hoffer. Bündnis 90/Grüne: Uwe Rohrer, Heike Günter. Vertreterinnen sind Susana Vollmer und Dorothea Badewien-Oehler.

Koordinierungsausschuss

Der bisher als Strukturkommission firmierende Ausschuss, künftig Koordinierungsausschuss, ist mit sieben Mitgliedern und der gleichen Zahl Stellvertreter besetzt. Ihm gehören an: CDU: Roland Rädle, Günter Höger. Vertreter sind Peter Kiesinger und Dr. Martin Rupp. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Jürgen Herrmann. Vertreter ist jeweils Günter Metz. SPD: Klaus Steigerwald, Helmut Haller. Vertreter sind Reinhard Haas und Cornelia Nürnberg. Bündnis 90/Grüne: Uwe Rohrer, Vertreterin ist Susanna Vollmer.

Agendarat

Neben den Sprechern der Arbeitskreise (Gemeinde und Orte: Helmut Müller und Claudia Braun, Mobilität/Verkehr/Wohnen/Freizeit/Erholung: Ernst Köthner und Gunther Rodenwald, Umwelt/Energie/Klimaschutz/Arbeit/Versorgung: Professor Dr. Dieter Adler und Gerda Derksen, Gemeindekultur: Bärbel Becher und Renate Spessart) und Moderator Dr. Klaus Rösch setzt sich der Agendarat aus vier Gemeinderäten nebst Stellvertretern zusammen. Mitglieder sind: CDU: Dr. Martin Rupp, Stellvertreter ist Michael Welte. Freie Wähler: Heike Christmann, Stellvertreterin ist Hielta Schlifkowitz. SPD: Cornelia Nürnberg, Stellvertreter ist Walter Hoffer. Bündnis 90/Grüne: Uwe Rohrer, Stellvertreterin ist Heike Günther.

EDV-Sonderausschuss

Zur Begleitung der elektronischen Datenverarbeitung ist ein Sonderausschuss „EDV" eingerichtet. In das mit vier Gemeinderäten besetzte Gremium wurden gewählt: CDU: Dr. Martin Rupp, Stellvertreter ist Roland Rädle. Freie Wähler: Willibald Müller, Stellvertreter ist Jürgen Herrmann. SPD: Helmut Haller, Stellvertreter ist Walter Hoffer. Grüne: Uwe Rohrer, Stellvertreterin ist Heike Günther.

Umlegungsausschuss

Mitglieder und Stellvertreter des Ständigen Umlegungsausschusses sind: CDU: Roland Rädle, Michael Welte. Stellvertreter sind Otto Becker und Günter Höger. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Jürgen Herrmann. Stellvertreter ist jeweils Günter Metz. SPD: Klaus Steigerwald, Helmut Haller. Stellvertreter sind Reinhard Haas und Cornelia Nürnberg. Bündnis 90/Grüne: Uwe Rohrer, Stellvertreterin ist Dorothea Badewien-Oehler.

Abwasser- und Wasserverbände sowie Nachbarschaftsverband

Dem Abwasserverband „Mittleres Pfinz- und Bocksbachtal" gehören an: CDU: Günter Höger, Michael Welte, Otto Becker. Vertreter sind Dr. Martin Rupp, Roland Rädle, Michael Schmidt. Freie Wähler: Rolf Bodemer, Willibald Müller. Stellvertreter sind Hielta Schlifkowitz und Helmut Kunz. SPD: Klaus Steigerwald, Helmut Haller. Stellvertreter sind Walter Hoffer und Cornelia Nürnberg. Bündnis 90/Grüne: Dorothea Badewien-Oehler, Stellvertreter ist Uwe Rohrer. In den Abwasserverband „Unteres Albtal" wird Reinhard Dummler (CDU) und Vertreter Gunther Rodenwald (CDU) entsandt. Im Abwasserverband „Pfinz- und Rennachtal" heißen die Karlsbader Mitglieder Manfred Amann (CDU), Vertreter ist Peter Kiesinger (CDU), Heike Christmann (Freie Wähler), Vertreter ist Günter Metz (Freie Wähler). Im Zweckverband Wasserversorgung „Alb-, Pfinz-, Hügelland" wird Karlsbad vertreten durch die Mitglieder Uwe Rohrer (Bündnis 90/Grüne), Jürgen Herrmann (Freie Wähler), Vertreter sind Heike Günther (Bündnis 90/Grüne) und Rolf Bodemer (Freie Wähler). Die Verbandsversammlung des Zweckverbandes „Mannenbach Wasserversorgung" wird auf Karlsbader Seite neben dem Bürgermeister von vier Gemeinderäten repräsentiert. CDU: Peter Kiesinger, Vertreter ist Günter Höger. Freie Wähler: Günter Metz, Vertreter ist Otto Höger. SPD: Walter Hoffer, Vertreter ist Helmut Haller. Bündnis 90/Grüne: Heike Günther, Vertreterin ist Dorothea Badewien-Oehler. Der Wassergewinnungsverband „Pfaffenrot-Spielberg-Etzenrot" hat als Mitglieder: Freie Wähler: Joachim Karcher, Vertreter ist Markus Schreiber. SPD: Reinhard Haas, Vertreter ist Klaus Steigerwald. Die Interessen im Nachbarschaftsverband Karlsruhe nimmt neben dem Bürgermeister der vom Gemeinderat gewählte Roland Rädle (CDU) und als Vertreter Dr. Martin Rupp (CDU) wahr. Unter dem Tagesordnungspunkt Bekanntgaben informierte Bürgermeister Rudi Knodel, dass es in Sachen Autobahnausbau A 8 Vorschläge für die Umplanung der Nussbrücke gibt. Von Verwaltungsseite aus soll mit dem Ortschaftsrat Mutschelbach ein Vorschlag aufbereitet und dem Gemeinderat vorgelegt werden.